Allgemein

Buchmeinung

Blood Destiny-Bloodfire
von Helen Harper aus dem LYX Verlag

Ihr merkt es schon, dass ich momentan frei habe und überraschend viel zum Lesen komme, oder? Aber ab heute bin ich wieder arbeiten und danach die Woche geht es schon ans Umziehen! Vielleicht sollte ich mal weniger lesen und mehr packen … vielleicht … *räusper*

Aber nun zu meiner Meinung:
Ich muss ehrlich zugeben, dass dieses Buch zu 80% ein Coverkauf war.  Ich wollte es mir so lange kaufen! Ich liebe Cover in B/W mit einer prägnanten Farbe, weil die einem so schön ins Auge springen. Und als ich dann einen Thalia Gutschein geschenkt bekam, und die Leseprobe las, war das Buch auf einmal auf meinem iPad. Ihr kennt das! Man kann da selbst gar nichts für. Und neben dem genialen Cover, geht es auch noch um Gestaltwandler. Ich habe eh eine Schwäche für die tierischen Fantasygestalten.

Aber gut, jetzt kam ich dazu es zu lesen, weil ich – abgesehen von Izara, was ich als nächstes lesen werde – nur noch ebooks lese, weil alle anderen Bücher in Kartons vor sich hin schmoren.

Um ehrlich zu sein, fand ich den Schreibstil noch etwas sprunghaft. Es schien mir, als sei die Übersetzerin/die Autorin noch nicht ganz sicher, wie sie schreiben möchte. Ich kam gut durch, vor allem, weil das Buch nicht wirklich dick ist mit seinen 273 Seiten, aber ich musste ab und zu Sachen nochmal lesen, weil ich sie nicht auf Anhieb verstanden habe, oder der Sprung wirklich groß war.IMG_2869

Ansonsten konnte die Autorin definitiv mit Humor punkten. Die Protagonistin ist nicht auf den Mund gefallen, und reitet sich dadurch in manch so brisante Situation. Vor allem, nachdem ihr Ziehvater brutal ermordet gefunden wird und der Gestaltwandlerrat auf der Schwelle ihres zu Hauses erscheint.
Das Problem daran: Mackenzie ist keine Gestaltwandlerin.
Und eigentlich sind Nicht-Wandler in einem Rudel verboten. Also muss Mackenzie sich ruhig verhalten, weil sie damit nicht nur ihr Leben riskieren würde, sondern das ihres Rudels. Denn sie alle haben einen Eid abgeleistet, dass sie niemals einem Fremden gegenüber erwähnen, dass Mackenzie kein Wesen ist, sondern ein Mensch.
Während des Besuches des Rats, wird Mack also als Werhamster getarnt, der sich aus Trauer nicht wandelt, bis der Mörder des ehemaligen Führers gefunden und seiner gerechten Strafe vorgeführt wird. Doof nur, wenn mächtige Wesen plötzlich aus einem Portal erscheinen und jeder Wandler bei Verstand sich wandeln würde. Ihr merkt, Konfliktpotenzial ist in dem Buch vorhanden, sodass es wirklich spannend ist und bleibt. Man kann auf den Seiten keine wirklichen Pausen finden, was ich aber nicht schlimm fand. Es geht fix voran, aber ist dabei trotzdem fesselnd.

Die Geschichte ist wirklich cool, auch die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist genial. Die Rudelsystematik ist gut ausgebaut und auch das Leben als Sekte in einer kleinen Provinz, passt gut ins Bild. Aber leider kamen die Gefühle nicht ganz bei mir an. Ich konnte die Charaktere schon nachvollziehen, aber nicht richtig mitfiebern, was ich schade fand. Trotzdem werde ich die Reihe weiterverfolgen, weil ich ein Fan von solchen Storys bin.

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