Allgemein

Buchmeinung ›Nebenan funkeln die Sterne‹

Nebenan funkeln die Sterne-Lilly Adams
Lyx Verlag

Das Buch hat ein wunderschönes Cover und auch der Klappentext verspricht eine süße Geschichte, die einem das Herz erwärmt.
Packen konnte mich die Story dann leider doch nicht.

Emma zeigt auf Instagram ein perfektes Leben. Ausflüge auf dem Meer, eine Liebesbeziehung, die glücklich ist. Das grandiose rundum Paket eben.
In ihrem echten Leben sieht es aber anders aus. Emma traut sich seit einem Jahr nur noch selten auf die Straße. Alles, was sie innerhalb ihrer eigenen vier Wände erledigen kann, wird in ihnen erledigt und der einzige Mann, der ihr das Bett wärmt, ist der Kater Troy – der unwillentlich ihren Freund auf Instagram gibt.
Dass nebenan ein Mann auftaucht, der Emma immer wieder aus ihrer Komfortzone lockt, passt ihr natürlich am Anfang gar nicht. Doch Nathan lässt nicht locker und zieht Emma wieder ins Leben zurück – doch was ist, wenn das Haus aus Lügen im Social Media auf einmal beginnt auseinanderzubrechen?

IMG_5251Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen, ich hatte keinerlei Probleme diesem zu Folgen, daher war das Buch auch recht schnell durch.
Ich hatte eine süße Liebesgeschichte erwartet, die einem – gerade zu der kalten Jahreszeit – das Herz erwärmt. Doch irgendwie … mich berührten die Charaktere nicht. Ich konnte Emma irgendwo nachvollziehen. Gerade, wenn man von seiner Familie und engen Bekannten so etwas anhören musste, wie sie … Das verpackt man nicht einfach. Trotzdem konnte mich Emma nicht berühren. Auch die Geschichte an sich nicht.
Im Großteil bestand die Story aus den Tagesabläufen der Protagonistin. War halt ein normaler Tagesablauf und nicht wirklich fesselnd.
Die einzigen Lichtblicke waren die Szenen mit Nathan, der etwas Dynamik ins Geschehen brachte und Emma herausforderte aus ihrem Schneckenhaus zu kommen.

Was den Abbruch eigentlich bei mir getan ist, ist das Ende des Buches. Ich will nicht zu viel verraten, aber soviel sei gesagt: Ich bin der Meinung, dass man Entscheidungen in seinem Leben treffen sollte, die einen selbst glücklich machen. Die einem ermöglichen jeden Morgen in den Spiegel zu sehen und sagen zu können »Das bin ich und ich mag mich wie ich bin.«

Im Großen und Ganzen war die Geschichte nett. Konnte mich aber nicht vom Hocker reißen und auch nicht emotional berühren.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s